Neben den eigenen Mitarbeitern betreut das Travel Management auch rund 85.000 Vertreter allein in Deutschland, die sich regelmäßig zu Veranstaltungen und Fortbildungen treffen. Foto Touristikdepesche

Ein elektronischer Wasserfilter, Multivitamin-Pflanzen-Nahrungsergänzung oder erlesene Düfte: Der Amway-Katalog steckt voll derartiger exklusiver Dinge, die es ausschließlich bei den 85.000 Vertriebspartnern gibt. Das wiederum erfordert viele Reisen. Insgesamt 20 Travel-Profis kümmern sich in der Amway-Zentrale in Puchheim bei München denn auch darum, dass die 1500 fest angestellten Amway-Mitarbeiter in Europa pünktlich bei Kunden und Lieferanten ankommen. Zugleich sind sie touristischer Dienstleister für ihre Kollegen – also ein „normales“ Reisebüro. Und sie organisieren Schulungen, Incentives und Events. „Also gleich drei Geschäftsbereiche in einem“, sagt Eckart Reiche, Head of Amway Travel in Europa.

Reporting ist das A und O

Hier den Überblick zu behalten, ist für Reiche enorm wichtig. Über eine selbst entwickelte Reporting-Software kontrolliert der ehemalige Manager des Reservierungssystems Sabre die Buchungen. Außerdem bereitet er hierüber alles sauber auf – etwa sortiert nach Märkten oder Vorausbuchungsfristen.

„Diese Zahlen sind die Grundlagen für unsere Verhandlungen“, sagt Reiche. In den meisten Märkten tritt Amway Travel selbst als Reisebüro auf. In Osteuropa und der Türkei bedient sich das Unternehmen jedoch externer Partner, die die Buchungsdaten ebenso in die Reporting-Software eingeben müssen. In Deutschland kommen 28 Prozent der Buchungen über eine Online-Software; Reiche will diesen Anteil auf 50 Prozent steigern. Zugleich aber setzt er auf persönliche Beratung: Via Mail oder Telefon geben die Mitarbeiter Feedback und Empfehlungen.

Letzteres gilt dann auch für die Kollegen, die ihren Urlaub über das Internet-Portal Amwaytravel.de buchen. Diese Angebote dürfen sie auch an ihre Kunden weitergeben, erhalten dafür zwar keine Provision, jedoch Punkte innerhalb der internen Hierarchie. Zugriff auf die Seite haben übrigens nur die Vertriebspartner.

Doch im Vergleich zur Geschäftsreise läuft das Privatkundengeschäft eher am Rande mit, sagt Reiche. Viel wichtiger sind für den Travel Manager die Incentives. Allein 2011 schickt Reiche 11.000 Top-Verkäufer zu sogenannten Leadership-Training-Seminaren, davon 4800 auf die für 14 Tage eigens angemietete MSC Magnifica. Der Aufwand ist hoch. Doch Amway hilft auch hier hilft die Technik. Mit einem eigenen Charterflug-Management-System koordiniert Reiche die Anreise, kontrolliert Transferleistungen und Passangelegenheiten. Es soll halt alles perfekt sein bei Amway Travel.

Problem: Die Strukturen von Amway sind komplex. Neben den eigenen Mitarbeitern betreut das Travel Management auch rund 85.000 Vertreter allein in Deutschland, die sich regelmäßig zu Veranstaltungen und Fortbildungen treffen.

Lösung: Amway verfügt jetzt über maßgeschneiderte Software-Systeme. Ein absolutes Muss ist ein Reporting-System, in dem alle Reisebüro-Partner in Europa ihre Buchungen hinterlegen. Bei Events sorgt ein eigenes Flugmanagement-Tool für eine koordinierte Anreise der Teilnehmer.

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