Auf der Arionwiese, unweit der historischen Rorschacher „Badi“ am Schweizer Bodenseeufer wird gebuddelt, was das Zeug hält. Beim 14. internationalen Sandskulpturenfestival vom 11. bis 18. August 2012 sind allerdings hauptsächlich Profis am Werk, die jeden Schritt haarklein geplant haben. Aus 250 Tonnen feinstem Quarzsand, etwa 13 Lastwagenladungen, schaffen zehn internationale Künstlerteams vergängliche Sandmonumente im XXL-Format. Aus dem gewaltigen Sandhaufen, dem die Künstler nach aufwändigen Vorbereitungen mit Schaufeln, Meißeln und Pinseln zuleibe rücken, entsteht ein Monolith zum Motto „modern ways of living“. Wem es am besten gelang, entscheidet eine internationale Jury. Besucher können die Arbeiten vom Sandhaufen bis hin zur Skulptur hautnah mitverfolgen. Die Sandriesen sind bis zum 9. September zu sehen.

Das Südufer des Bodensees zwischen Romanshorn und Altenrhein, wo einst Claude Dornier das legendäre Flugboot Do X baute, ist ländlich und lieblich. Mit abwechslungsreichen Ausflugstipps lässt sich die Ostschweizer Seeregion erobern.
Im Hafenstädtchen Rorschach laden die von Platanen beschattete Uferpromenade, Läden und Restaurants zum Flanieren und Schlemmen ein. Das barocke Kornhaus, das wie ein Schloss daherkommt, ist sicherlich einer der schönsten Getreidespeicher der Schweiz und Wahrzeichen des Ortes.

Der Prachtbau beherbergt ein ungewöhnliches Ausstellungshaus. In dem 2010 neu gestalteten Museum im Kornhaus ist anfassen und ausprobieren ausdrücklich erwünscht. Auf zwei Etagen wird Geschichte – von den Pfahlbauern bis zu den Maschinen-Stickerinnen – gelebt. Knobelfreunde sind im oberen Stock gefragt, wo ein experimenteller Spielplatz zum stundenlangen Denksport anregt. Danach geht’s zum Baden: ins Rorschacher Strandbad oder in die Rorschacher Badi, eine der letzten hölzernen Badhütten am Bodensee.

Beim 14. internationalen Sandskulpturenfestival vom 11. bis 18. August 2012 schaffen zehn internationale Künstlerteams aus 250 Tonnen feinstem Quarzsand vergängliche Sandmonumente im XXL-Format. Besucher können die Arbeiten vom Sandhaufen bis zur fertigen Skulptur hautnah mitverfolgen. Die Sandriesen sind bis zum 9. September zu sehen.

Wildromantisch sind die Touren mit den Kursschiffen der Schifffahrtsbetriebe Rorschach zur Mündung des Alten Rheins mitten hinein ins unberührte Naturschutzgebiet. Bei der „Heiden-Rundfahrt“ schippern Ausflügler mit dem Ausflugsschiff zum malerischen Städtchen Rheineck. Von dort geht es mit der Zahnradbahn weiter nach Walzenhausen, entlang des unterhaltsamen Witzwegs zum sehenswerten Biedermeierort Heiden und mit einer historischen Zahnradbahn wieder zurück nach Rorschach.

Informationen: St.Gallen-Bodensee Tourismus, Bahnhofplatz 1a, CH-9001 St.Gallen, Tel. 0041-71-227 37 37, info@st.gallen-bodensee.ch,
www.st.gallen-bodensee.ch

Mediterrane Hafenstadt am Schweizer Bodensee

Zwischen den sanften Hügeln des Appenzellerlandes und der Weite des Bodensees lädt Rorschach, ein malerisches Hafenstädtchen mit südländi-schem Flair, zu entspannenden Urlaubstagen auf der Schweizer Seite des Bodensees ein. Die charmante Kleinstadt blickt auf eine über tausendjäh-rige Geschichte zurück. Schon 947 erhielt Rorschach das Marktrecht und entwickelte sich im Mittelalter zum bedeutendsten Handelsplatz am schweizerischen Bodenseeufer. Davon künden noch heute stattliche Bür-gerhäuser im lebhaften Ortskern und das Kornhaus, Wahrzeichen von Rorschach und zugleich schönster Getreidespeicher der Schweiz.

Kleine Stadt mit grosser Vergangenheit
Wer sich unter einem Kornhaus einen grossen hölzernen Schuppen vorstellt, hat in Rorschach weit gefehlt. Das Mitte des 18. Jahrhunderts von Johann Cas-par Bagnato erbaute Wahrzeichen Rorschachs gleicht eher einem barocken Schloss. Wo im 18. Jahrhundert das aus Oberschwaben importierte Getreide gelagert wurde, befindet sich heute ein kleines, feines Heimatmuseum, das in mehreren Räumen von der bewegten Geschichte der sanktgallischen Hafen-stadt erzählt. Leinwandhandel und Stickereigewerbe prägten bis ins 20. Jahr-hundert das Leben in und das Stadtbild von Rorschach. Das historische Zent-rum mit prachtvollen Bürgerhäusern und schmucken Erkern lockt zum Ein-kaufsbummel, Restaurants und Unterkünfte aller Kategorien lassen keine Ur-laubswünsche offen und die ausgedehnte Uferpromenade verführt zum Baden und Flanieren.

„Ort der Sehnsucht“: Die Rorschacher Badhütte
Um hundert Jahre zurück versetzt fühlen sich Wasserratten bei einem Besuch in der Rorschacher Badhütte – von den Einheimischen kurz „Badi“ genannt. Fast fühlt man sich bei ihrem Anblick an die steinzeitlichen Pfahlbauten erinnert. Denn die geschichtsträchtige hölzerne Badeanstalt steht auf Pfeilern im See und ist nur über eine Brücke vom Ufer zu erreichen. 1924 erbaut, diente sie zunächst zur Förderung der Körperhygiene, wurde aber bald zu einem gesell-schaftlichen Treffpunkt der Rorschacher. Auch heute noch suchen „Seebuben und Seemaitli“ die Geselligkeit beim Baden auf den hölzernen Planken über dem Wasser in dem einzig verbliebenen Bauwerk seiner Art am Schweizer Bodenseeufer.
Weiter östlich, im Rorschacher Strandbad, finden Wassersportler einen be-wachten Badestrand mit ausgedehnten Liegewiesen, Schwimmbad, Riesenrut-sche, Beachvolleyball und weiteren Sportangeboten.

Kultur und sportliche Herausforderung am Bodenseeufer
Im August ist an der Rorschacher Uferpromenade die Kunst aus Sand gebaut: Für das internationale Sandskulpturenfestival werden jedes Jahr 250 Tonnen Sand an den See transportiert. Zehn Künstlerteams aus aller Welt treten gegen-einander an und formen aus den feinen Körnern beeindruckende, meterhohe Skulpturen.
Im September dagegen stellen sich Triathleten hier einer besonderen sportlichen Herausforderung in anspornender Naturkulisse. Beim Internationalen Bodensee-Tri-Challenge gilt es, 3,8 Kilometer in der Rorschacher Bucht zu schwimmen, 180 Kilometer an Bregenz vorbei bis über die deutsche Grenze und zurück zu radeln, um dann noch die übliche Marathon-Distanz von 42,195 Kilometern wieder am Seeufer entlang bis Arbon und zurück zu meistern.

Romantische Ausflüge mit der „Feinen Flotte“
Die Schifffahrtstradition der ehemaligen Handelsstadt lebt heute in anderer Form weiter. Der Schifffahrtsbetrieb Rorschach betreibt die so genannte „Feine Flotte“ bestehend aus drei schmucken Ausflugsschiffen und hält fantasievolle Angebote parat. Besonders reizvoll ist die Heiden-Rundfahrt, die mit dem Schiff zunächst von der Rorschacher Bucht in die wild-romantische Flusslandschaft des Alten Rheins zum malerischen Städtchen Rheineck führt. Von hier geht es mit der Zahnradbahn und dem Postauto oder per pedes über Walzenhausen in den Appenzeller Biedermeierort Heiden. Zurück nach Rorschach kommt man mit der Zahnradbahn – im Sommer im offenen, nostalgischen Wagen – und geniesst dabei eine bezaubernde Aussicht über den See. Geniesser wählen eine der aussergewöhnlichen Sonderfahrten der Schifffahrtsbetriebe und bu-chen eine sonntägliche Brunchfahrt oder stellen sich auf dem Rorschacher Piz-za-Schiff auf See ihre Wunschpizza zusammen.

Hoch über dem See – Optimal zum Wandern und Fahrradfahren
Die Bodenseeregion zwischen Rorschach und St. Margrethen ist ein wahres Wander- und Radlerparadies. Besonders schön ist die Aussicht auf den Boden-see auf der Hochebene oberhalb von Goldach und Rorschacherberg. Sie er-streckt sich von Untereggen ostwärts bis zum „Steinig Tisch“ oberhalb der alten Rheinmündung. Lauschige Weiher und Moore sowie eine Reihe stattlicher Schlösser prägen das Bild dieses schönen Landstrichs über dem See.

Weitere Informationen: St.Gallen-Bodensee Tourismus, Bahnhofplatz 1a,
CH-9001 St.Gallen, Tel. +41 (0)71 227 37 37, Fax +41 (0)71 227 37 67,
info@st.gallen-bodensee.ch, www.st.gallen-bodensee.ch

Tipp von Reisebüros: Unsere Hotelbuchungsapp durchsucht die Verfügbarkeit und Preise von allen Top-Reise-Webseiten auf der ganzen Welt, einschließlich Booking.com, Expedia, Hotels.com, Agoda, Venere, LateRooms und viele mehr . In einer schnellen und einfachen Suche zeigen wir Ihnen nur die Informationen, die Sie wissen wollen und müssen. Sie finden genau das, wonach Sie suchen und können sicher sein, das Beste aus Ihrer Buchung herauszuholen. Probieren Sie es aus!

weitere Meldungen