Mit kleinen Privatjets lassen sich auch die entlegensten Zentren erreichen. Foto: www.touristikdepesche.de

Hamburg, 8.30 Uhr. Wieder mal Regen. Doch die Frisur sitzt. Zwischenstopp München. Es ist windig. Die Frisur sitzt. Weiterflug nach Rom. Die Sonne brennt. Doch die Frisur sitzt. Als die Drei-Wetter-Taft-Dame in den 90ern stets gut frisiert aus ihrem Privatflieger stieg, genoss die Geschäftsfliegerei einen untadeligen Ruf: So fliegen Aufsteiger! Heute gilt sie bei manchen als maßlos, als politisch unkorrekt. Dabei ist der gecharterte Privatjet für hoch bezahlte Manager schneller und manchmal sogar preisgünstiger als die Business Class. Denn an Bord arbeiten sie nahtlos weiter, telefonieren und schreiben E-Mails. Und sie bewältigen ein Termin-Pensum, das per Linienflug gar nicht zu schaffen wäre.

Doch nicht nur Konzernchefs wie Zetsche (Daimler) oder Grube (DB) setzen sich in den Privatjet – auch Manager unterhalb des Vorstands nutzen inzwischen das Angebot. Was sich in Zahlen niederschlägt: Nach herben Einbußen Ende 2011 wächst der Markt wieder, und besonders beliebt sind kleine, leichte Jets wie Citation Mustang oder Embraer Phenom.

Warum Privatjets jetzt günstiger sind

Privatjet-Experte Amin Truger, Vorstand des Business-Charter-Anbieters Pro Sky, hält für Firmenkunden und Geschäftsreisende drei wichtige Empfehlungen bereit:

Gute Preise: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, Flüge im Privatjet besonders günstig zu buchen. Die Überkapazitäten im Markt sorgen für starken Wettbewerb zwischen den Jet-Betreibern. Am besten lassen Sie sich Vergleichspreise von unabhängigen Flugexperten erstellen. Diese betreiben keine eigene Flotte und recherchieren die Preise daher im ganzen Markt.

Jetcards: Wenn Sie häufig im Privatjet fliegen und feste Preise bevorzugen, sind Stundenpakete und Jetcards eine Option. Optimal wird Ihr Reisebedarf abgedeckt, wenn Sie sich von unabhängigen Flugexperten aus festen Kontingenten und/ oder Einzelchartern ein maßgeschneidertes Programm erstellen lassen.

Schnelle Auskunft: Manchmal benötigt man schnell eine Preisauskunft für Flüge im Privatjet. Zum Beispiel können die Abflugzeiten bei Linienverbindungen ungünstig sein, und Sie möchten dem Management eine Übernachtung ersparen. Oder einige Manager fliegen zusammen als Gruppe, für die der Ticketpreis in der Business Class als hoch erscheint. Dann können Sie neuerdings im Internet Beispielpreise für Privatjets ganz einfach selbst kalkulieren. Manche Anbieter – auch Pro Sky – bieten den Service auf ihren Internet-Seiten.

Wussten Sie schon, …

… dass Deutschland in Europa der zweitstärkste Markt für Privatjets ist? Die meisten Kleinmaschinen starten in Frankreich, und nach Deutschland folgen Großbritannien, Italien, die Schweiz und Spanien.

… der Markt extrem zersplittert ist? Dem Charterer Pro Sky zufolge betreiben die 800 Jet-Anbieter oft nur eine oder zwei Maschinen. ein großer Teil von ihnen macht keine Gewinne, da der Wettbewerb extrem hart ist.

… dass sich sogenannte Charterer darauf spezialisiert haben, Privatjet-Flüge an unternehmen zu vermitteln? Der Vorteil: Diese Anbieter kennen den Markt, können den günstigsten und sichersten Flug auswählen und helfen dem Travel Management, durch Bündelung, individuell verhandelte Konditionen und vereinfachte Prozesse (etwa bei der Bezahlung) Kosten zu sparen. Zu den größten zählen Pro Sky, Air Partner, Chapman Freeborn und Pro Air.

www.biz-travel.de

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