pannte Geschäfsreisen und WLAN ist auch oft verfügbar. Foto: Fotoalia
Entspannte Geschäfsreisen mi der Bahn und WLAN ist auch oft verfügbar. Foto: Fotoalia

Innerdeutsch hat sich die Bahn bei Geschäftsreisenden bewährt.  Aber bei Europa-Trips sollten Unternehmen auch die Angebote der Bahnen prüfen. Dank vieler neuer Hochgeschwindigkeitsstrecken ist die Bahn inzwischen eine echte Alternative zum Flieger.

Flug oder Zug – das ist hier die Frage. Doch ob Hamburg–Frankfurt, Dresden–Hannover oder Berlin–Bremen oder wie acuh immer. Immer handelte es sich um innerdeutsche Verbindungen über die berichtet wurde.. Dass für Auslandsrouten das Flugzeug grundsätzlich die bessere Wahl darstellt, daran zweifelte 2006 niemand. Seither hat sich eine Menge getan im europäischen Zugnetz. Etliche neue Hochgeschwindigkeitsstrecken sind entstanden, und die Frage „Flug oder Zug“ ist auch auf Europa-Ebene längst nicht mehr so eindeutig zu beantworten. Wer etwa nach Frankreich will, für den sind TGV, ICE oder Thalys längst eine Alternative. Und wer innerhalb Spaniens von Termin zu Termin reist, für den ist die Schiene oftmals sogar die bessere Wahl. Und ein großen Vorteil bietet die Bahn: Sie kommen immer in der Stadt an und haben mit S-Bahnen oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln einen passenden Anschluss.

In welchen Ländern sich der Zug anbietet – eine kleine und grobe Übersicht:

Mit der Bahn in Frankreich

Paradebeispiel dafür, wie sehr der Zug dem Flug Konkurrenz machen kann, ist Frankreich. Ab Deutschland entstehen derzeit immer schnellere und komfortablere Verbindungen. Der Thalys etwa verkehrt seit Kurzem auch von Essen und Düsseldorf über Köln und Brüssel nach Paris. Ab Köln benötigt er 3:15 Stunden. TGV und ICE verbinden 5 x täglich Frankfurt mit Paris (3:49 Stunden). Ab München und Stuttgart setzt der TGV ab 9. Dezember seine modernen Euroduplex-Züge ein, die bereits zwischen Frankfurt und Marseille pendeln: Auf französischer Seite erreichen sie 320 km/h. Aber auch innerhalb Frankreichs ist der TGV für jeden zweiten Geschäftsreisenden das Verkehrsmittel der Wahl auf Strecken wie Paris–Lille, Paris–Lyon, Straßburg–Paris oder Lyon–Marseille. Buchbar sind alle französischen Züge über Rail Europe.

Mit der Bahn in Brüssel und Amsterdam

Nach Brüssel verkehrt der Thalys von Essen über Köln, Aachen und Lüttich. Von Frankfurt aus verkehren zudem sowohl nach Brüssel als auch nach Amsterdam die ICE international (Dauer: knapp 4 bzw. 3:15 Stunden).

Mit der Bahn in Österreich

Der Railjet in Österreich gehört zu den schnellsten mit Lokomotiven bespannten Zügen der Welt. Strecken sind unter anderem Frankfurt–Stuttgart–München–Wien–Budapest (230 km/h), Zürich/Bregenz–Innsbruck–Wien, Wien–Graz und Wien–Klagenfurt–Villach. Von München und Innsbruck nach Wien dauert es jeweils gut 4 Stunden.

Mit der Bahn in Italien

In Italien verkehrt der Hochgeschwindigkeitszug durchgehend von Turin über Mailand, Bologna, Florenz und Rom bis Neapel. Zwischen Mailand und Rom werden teilweise 300 km/h erreicht. Neben dem staatlichen Frecciarossa (roter Pfeil, über Amadeus buchbar) setzt die private Gesellschaft NTV seit einigen Monaten den preisgünstigeren, aber ebenso schnellen Italo-Zug (300 km/h) ein.

Mit der Bahn in Spanien

Über das europaweit größte Hochgeschwindigkeitsnetz verfügt Spanien. Auf insgesamt knapp 2100 km länge verkehren moderne Schnellzüge (in Deutschland auf 1300 km). Für die 400 km von Madrid nach Valencia werden etwa 1,5 Stunden benötigt. Ebenso gern nutzen Geschäftsreisende die 300 bis 350 km/h schnellen Züge zwischen Madrid und Sevilla, Madrid und Barcelona sowie Figueres und Barcelona.

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