Hochgeschwindigkeitszug_China_Foto-The-Asahi-Shimbun-Gettyimages
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2300 km in nur acht Stunden: Zwischen Peking und Guangzhou wurde jetzt die längste Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke der Welt eröffnet. Normale Züge brauchten für diese Verbindung mehr als 20 Stunden. Der neue Hochgeschwindigkeitszug, der aus chinesischer Produktion stammt, fährt mit einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 300 Stundenkilometern.

Das Hochgeschwindigkeitsnetz in China erreicht mit der neuen Trasse eine Gesamtlänge von 9300 Kilometern. Bis 2020 soll es auf 50.000 Kilometer anwachsen.

Zunächst waren die Züge in China sogar noch schneller gefahren. Einen Dämpfer hatte die Bahn aber im Juli 2011 erhalten. Damals starben beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge bei Wenzhou im Osten des Landes 40 Menschen. Danach ordnete das Regime eine Verringerung der maximalen Geschwindigkeiten um 50 auf 300 Stundenkilometer an. Zusätzliche Sicherheitskontrollen hätten die Eröffnung der neuen Trasse Peking-Guangzhou um etwa ein Jahr verzögert, hieß es in Medienberichten.

Auf der Strecke sollen täglich bis zu 155 Züge verkehren. Stopps sind an Bahnhöfen geplant. Die Fahrkarten kosten mit 110 bis 340 Euro pro Strecke soviel wie ein Billigflug zwischen Peking und Guangzhou.

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