Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, erhöht ihre Preise für das Übergepäck. Die Veränderungen greifen für Tickets, die vom 1. Juni 2012 an gebucht werden.  Vor exakt einem Jahr hat Lufthansa das sogenannte Stückkonzept eingeführt, wonach Passagiere, die mehr als ein Gepäckstück aufgeben wollen, pro Zusatzkoffer zur Kasse gebeten werden. Nun erhöhen sich die Preise für das Zusatzgepäck – allerdings nur für Gäste der Economy Class. Auf Flügen innerhalb Europas und zwischen Drittländern werden nun 70 Euro und auf Interkont-Strecken 150 Euro fällig. Die bisherige Rate für das zweite Gepäckstück lag sowohl innerhalb Europas als auch auf Fernflügen bei 50 Euro. Laut Lufthansa werden somit nun die „ganz normalen Beträge für Übergepäck“ fällig, wie sie auch von Passagieren der Business und First Class erhoben werden. Wobei die allerdings nicht nur ein Freigepäckstück von 23 Kilogramm mitnehmen dürfen, sondern höhere Freigepäckgrenzen haben: In der Business Class sind zweimal 32 Kilogramm erlaubt, in der First sogar dreimal 32 Kilogramm. Ausgenommen von der neuen Regel bleiben die wettbewerbsintensiven Nordatlantik-Strecken sowie Dienste nach Mexiko und Zentralamerika. Dort wird es auch künftig Sonderregeln für den zweiten Koffer geben. Die Preisen steigen aber ebenfalls – und zwar von 50 Euro auf 75 Euro pro Stück.

Nur noch vier Tarife für Sportgepäck

Beim Sportgepäck versucht Lufthansa die bisher geltende Regelung zu vereinfachen. Generell wird das Sportgerät künftig in der jeweils gültigen Freigepäckmenge enthalten sein. Wird die Freigepäckgrenze überschritten, unterscheidet Lufthansa nur noch zwischen vier Preiskategorien. Je nach Art der Sportausrüstung werden auf Europa-Verbindungen 50 Euro beziehungsweise 100 Euro und auf Interkontstrecken 100 Euro beziehungsweise 200 Euro fällig. Die niedrigeren Beträge werden für Ski, Golftasche oder Fahrrad verlangt. Teurer wird es, wenn Kunden einen Reitersattel, einen Drachenflieger oder ihr Kanu mitnehmen wollen.

Rotkäppchen kassiert ab

Änderungen stehen auch bei Flügen von alleinreisenden Kindern an. Für deren Betreuung, Lufthansa nennt es liebevoll Rotkäppchen-Service, verlangt die Airline zwar nach wie vor 40 Euro innerhalb Europas und 80 Euro auf Interkont-Routen. Allerdings wird die Summe nun pro Teilstrecke erhoben und nicht mehr wie bisher pro Ticket. Zudem zahlen Geschwisterkinder, die bislang kostenfrei mitbetreut wurden, nun ebenfalls die volle Gebühr für den Service. Lufthansa hat festgelegt, dass Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren nur dann allein mitfliegen dürfen, wenn der Rotkäppchen-Service in Anspruch genommen wird oder sie von einer Person begleitet werden, die mindestens zwölf Jahre alt ist.

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