Im Winter genießen Urlauber von den hoch gelegenen Ortsteilen der Südtiroler Gemeinde Schenna weite Ausblicke über das Meraner Land. Skilifte sucht man dort übrigens vergeblich. © Tourismusverein Schenna/Klaus Peterlin

Sobald die ersten Flocken durch Schenna tanzen, rüstet sich das Dorf oberhalb von Meran für seine sanften Winterfreuden. Dann wirbeln auf der Schlittschuhbahn im Zentrum Eisprinzessinnen umher, Cracks erobern bei Skitouren den Gipfel des Ifinger. Winterwanderer spazieren auf geräumten Wegen rund um den Ort oder stapfen mit Schneeschuhen durch die tief verschneiten Landschaften des Hirzer Wandergebiets. Im Rahmen des „Winter in Tall“ wärmen sie sich dort am behaglichen Kaminfeuer einer Almhütte und stärken sich mit Südtiroler Spezialitäten. Wieder bergab geht’s auf Wunsch mit dem Rodel. www.schenna.com

In Schennas Wandergebiet Hirzer locken auch im Winter Aktivtouren © Tourismusverein Schenna Klaus Peterlin

Winterwanderland. Am Hirzer oberhalb von Schenna erleben Urlauber Schneevergnügen in seiner ursprünglichen Form. Wer mit Schneeschuhen unterwegs ist, läuft über unberührte Pfade, die höchstens Tierspuren im Schnee kreuzen. Winterwanderer finden bestens beschilderte Strecken von Hütte zu Hütte. Im Rahmen des Winter in Tall von 26. Dezember 2018 bis Anfang März 2019 laden einige urige Almen zum Aufwärmen in ihre Stuben ein. Dort servieren die Wirtsleute hausgemachte Schmankerl, zum Teil können Schneeschuhe und Schlitten ausgeliehen werden – Letztere für den eher rasanten Rückweg ins Tal. Sollten Ausflügler lieber im Dorf bleiben wollen, unternehmen sie Spaziergänge im und rund um den Ort auf geräumten Wegen.

Eistanz. In Schenna haben große und kleine Schlittschuhfahrer die Wahl zwischen zwei Bahnen. Von Mitte November 2018 bis Anfang Januar 2019 toben sie sich auf dem Raiffeisenplatz im Dorfzentrum aus. Die Naturfläche am Gasthof Tiefenbrunn lädt von Mitte Dezember bis Mitte Februar zum Pirouettendrehen und Eisstockschießen ein. Einen Schlittschuhverleih sowie einen Getränkestand gibt es jeweils vor Ort.

Rund um Schenna gibt es einige Reviere für leichte Skitouren © Tourismusverein Schenna Klaus Peterlin

Für alle Fälle. Schennas weiße Weiten genießen Skitourengeher bei optimalen Schneeverhältnissen bis Ende März am Hausberg Ifinger ebenso wie auf den sanften Hängen des Skigebiets Meran 2000. Dort führt eine auch für Anfänger geeignete, zweieinhalbstündige Route vom Berggasthaus Falzeben bis zur Kuhleitenhütte auf 2.362 Metern. Die Strecken können auf geführten Touren mit ausgebildeten Südtiroler Bergführern, aber auch auf eigene Faust erkundet werden.

Über Schenna: Schenna, auf der sonnigen Südseite oberhalb der Kurstadt Meran gelegen, zählt zu Südtirols aussichtsreichsten Bühnen mit Panoramablicken über das gesamte Mittlere Etschtal. Die Gemeinde mit ihren sechs Ortsteilen erstreckt sich von 400 bis 2.781 Meter. Sie erlaubt damit Wandertouren von mediterranen Tieflagen bis in alpine Höhen – auf über 200 Kilometern markierten Wegen. Das Beherbergungs-Angebot zeichnet sich durch seine hohe Servicequalität aus und umfasst luxuriöse Wellness-Hotels ebenso wie stilvolle Bauernhöfe. Schenna steht für Naturgenuss, Aktivsein und echte Südtiroler Gastfreundschaft.

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