Für Firmenkunden bietet die Deutsche Bahn die Bahncard Business an. Nur noch mit ihr können Unternehmen doppelt sparen. Ab wann sich der Karteneinsatz wirklich lohnt. Das Foto fehlt! Das ist zumindest optisch der größte Unterschied zwischen der herkömmlichen Bahncard für Privatreisende und der Bahncard Business. Denn die seit Mitte vergangenen Jahres aufgelegte Karte für die Firmenkunden des Schienenkonzerns verzichtet auf das bis dato obligatorische Foto ihres Inhabers. Doch mit Blick auf die Inhalte und Funktionen der Karte sind die Unterschiede weitaus gravierender.

Unternehmen, bei denen Mitarbeiter noch dienstlich mit der herkömmlichen Bahncard unterwegs sind, sollten schleunigst auf einen Umtausch drängen. Denn richtig sparen DB-Firmenkunden beim Bahnfahren nur noch mit der Bahncard Business. Schließlich lassen sich allein mit ihr seit Ende vergangenen Jahres die Preisnachlässe des DB-Firmenprogramms mit den Rabatten der Bahncard kombinieren. Setzen Geschäftsreisende dagegen die herkömmliche Bahncard ein, wird nur noch der Rabattsatz der jeweils eingesetzten Karte vom Ticketpreis abgezogen.

Rückgabe noch nach neun Tagen

Zu den Unternehmen, die auf die neue DB-Karte für Firmenkunden setzen, zählt die Commerzbank. Rund 2200 Angestellte des Frankfurter Finanzinstituts führen mittlerweile die kleine Plastikkarte auf Geschäftsreisen mit sich.
Für Travel Manager Stefan Diehl war es dabei keine Frage, von der herkömmlichen Bahncard, die zuvor bei der Bank im Umlauf war, auf das neue Produkt umzusteigen. „Schließlich sind wir innerdeutsch mittlerweile mehr mit der Bahn als mit dem Flugzeug unterwegs.“ Hinzu kommt, dass Unter- nehmen eben nur noch mit der Bahncard Business die vollen Vorteile des DB-Firmenprogramms erhielten, so Diehl.

Dazu zählt unter anderem die verlängerte Rückgabefrist für Fahrscheine von bis zu neun Tagen. Sie greift nur noch bei Ticketbuchungen mit der Bahncard Business. Von Vorteil für Firmen ist auch, dass die Rechnungen für das neue Kartenprodukt nun direkt an die Unternehmen und nicht mehr an die Mitarbeiter gehen. Das erspart den in der Vergangenheit oft lästigen Schriftverkehr zwischen Bahn-Rechnungsstelle und Firmen- Buchhaltung. Auch dass sich der Bahncard-Bezug nicht automatisch verlängert, kommt der Mehrzahl der Firmen und Geschäftsreisenden entgegen. Außerdem liefert die Bahn den Kunden nun eine Übersicht, welche Mitarbeiter über welchen Kartentyp verfügen und wie lange diese jeweils gültig sind.

Wann sich die Karte auszahlt

Genau wie die Bahncard für Privatkunden, gibt es auch die Business-Karte mit verschiedenen Rabatthöhen. Firmenkunden können zwischen Karten mit einem Preisnachlass von 25 oder 50 Prozent, jeweils für die 1. sowie die 2. Klasse, wählen. Eine spezielle Bahncard Business 100 gibt es nicht. Die Bahncard Business 25 kostet in der 1. Klasse 120 Euro und in der 2. Klasse 60 Euro. Die Bahncard Business 50 schlägt je nach Klasse mit 560 Euro beziehungsweise 280 Euro zu Buche. Doch ab wann rechnet sich der Karteneinsatz für die Firmen und welche spezielle Karte darf es sein? Hier lohnt die genaue Analyse. Wobei die Deutsche Bahn den Firmenkunden in ihrem Corporate-Portal genaue Angaben zur Wirtschaftlichkeit liefert. So rechnet sich der Einsatz der Bahncard Business 25 in der 2. Klasse laut DB ab einem Volumen von 240 Euro. Bei der Bahncard Business 50 für Fahrten in der 1. Klasse zahlt sich der Kauf dagegen erst ab einer Summe von 1760 Euro aus. Das alles in Verbindung mit dem niedrigsten Firmenkundenrabatt der Bahn in Höhe von drei Prozent, den der Schienenkonzern ab einem DB-Umsatz von mindestens 3000 Euro gewährt.Für welche Variante sich die Unternehmen entscheiden, hängt ganz individuell von den bevorzugt gefahrenen Strecken und den jeweiligen Bahnausgaben ab. Bei der Karten- und Klassenwahl sollte allerdings auch berücksichtigt werden, ob die Mitarbeiter die Zugfahrt zum Arbeiten nutzen oder nicht. Bei der Commerzbank zum Beispiel erhalten die Mitarbeiter in der Regel die Bahncard Business 50 für die 2. Klasse. Wobei Reisende ab einer Fahrtzeit von drei und mehr Stunden aber auch 1. Klasse buchen dürfen – und somit besser arbeiten können.

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