Wer bereits in Deutschland seinen Mietwagen bucht, profitiert von besseren Versicherungskonditionen und günstigeren Preisen. Foto: TUI
Wer bereits in Deutschland seinen Mietwagen bucht, profitiert von besseren Versicherungskonditionen und günstigeren Preisen. Foto: TUI

Die Sommer-Reisewelle rollt: Urlauber sollten dabei ihren Mietwagen für das Ausland in jedem Fall vorher in Deutschland buchen. Das sichert bessere Versicherungskonditionen und günstigere Preise. Darauf weist aktuell der Reiseveranstalter TUI Deutschland hin.

„Wer in Deutschland bucht, sichert sich im Regelfall sein Wunschfahrzeug, schont den Geldbeutel und erhält besseren Versicherungsschutz“, sagt Ilka Lauenroth, Leiterin der Mietwagenabteilung bei TUI Deutschland. „Gute Reiseveranstalter und Mietwagenvermittler verzichten auf eine Selbstbeteiligung des Mieters und gewähren eine Haftpflicht-Deckungssumme von mindestens 7,5 Millionen Euro“, erläutert Ilka Lauenroth. Zudem von Vorteil: Der Kunde hat einen deutschen Ansprechpartner für alle vertraglichen Fragen. So sei wichtig, betont die TUI Expertin, dass der Selbstbehalt von Null Euro schon bei der Buchung mit vereinbart werde. Hingegen werde es unnötig teuer, den Ausschluss der Selbstbeteiligung erst bei Abholung des Mietwagens zu vereinbaren.

Eine Buchung im Ausland ist nicht zwangsläufig billiger, wie viele Urlauber annehmen, da gerade in der Hauptsaison bei großer Nachfrage und knappem Angebot die Preise vor Ort oft erheblich steigen. Ilka Lauenroth: „Aktuell stehen aber noch ausreichend Mietwagen zur Verfügung, wenn auch nicht in jedem Fall das Wunsch-Fahrzeug.“ Mit dem Ende der Finanzkrise hätten die Vermieter – gerade rund ums Mittelmeer – wieder ihre Flotten vergrößert.

Kostenfallen: Zusatzversicherungen und Tanken

Zusatzversicherungen, wie sie Mietwagenfirmen anbieten, seien im Regelfall unnötig und teuer. Als Beispiel nennt Mietwagen-Expertin Lauenroth eine sogenannte Roadside-Versicherung. „Die kostet extra, braucht aber niemand. Wir hatten in den letzten Jahren keinen einzigen Fall, bei dem ein Kunde den Autoschlüssel verloren hat oder mangels Benzin liegen geblieben ist.“ Beinhalten sollte die Absicherung des Fahrzeugs nach ihrer Einschätzung jedoch auch Schäden an Reifen und der Windschutzscheibe.

Eine weitere Kostenfalle lauert beim Thema Tanken: Häufig verlangen Verleihfirmen, dass der Wagen mit vollem Tank übernommen, aber leer zurückgegeben wird. Das aber kann zu Zusatzkosten für den Urlauber führen, da es im Alltag schwierig ist, den Wagen wirklich mit leerem Tank zurückzugeben. Sprich: Jeder Liter, der zum Ende der Mietzeit noch im Tank ist, ist ein Gewinn für den Vermieter. „Gute Vermietfirmen bieten daher die sogenannte Full-Full-Regelung: Der Mieter übernimmt das Auto mit einem vollen Tank und gibt es ebenso zurück. Das ist die einzig faire Regelung“, erläutert Lauenroth. Wichtig: Auch auf der letzten Tour im Urlaub möglichst immer selbst die Tankstelle ansteuern. Denn wenn der Vermieter den Tank voll macht, lässt er sich das in aller Regel mit hohen Gebühren bezahlen.

SUVs in den USA am beliebtesten

Generell können Urlauber bei Mietmobilen unter zahlreichen Modellen wählen – vom Kleinwagen übers Cabrio bis zum Kleinbus. Auch bei der Zusatzausstattung bieten die Verleiher ein große Bandbreite: Das Angebot reicht vom Kindersitz passend für jede Altersstufe über Navigationsgeräte bis zu Schneeketten. Ist alles versichert und verstaut, ruft die große Freiheit. „Unter den vielen Modellen gibt es keinen klaren Favoriten unserer Gäste“, so die TUI Managerin. „Mit Ausnahme der USA: Dort werden bevorzugt SUVs gebucht.“

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