Überwintern in der Karibik muss nicht teuer sein. Bildnachweis: Caribbean Tourism Organisation

Von einem Exodus zu sprechen, wäre sicherlich übertrieben. Dennoch suchen immer mehr Deutsche in den Wintermonaten für längere Zeit das Weite. Oder besser: die Wärme. Während für hiesige Kälteflüchtlinge die Kanarischen Inseln seit Jahrzehnten das Ausweichziel schlechthin sind, arbeitet man mittlerweile auch in der Türkei verstärkt daran, sich als Alternative für schauriges Deutschlandwetter zu positionieren. Allerdings haben an der dortigen Riviera die Temperaturen zwischen November und Februar alles andere als Sommer-Niveau.

Der größeren Entfernung zum Trotz lohnt in diesem Zusammenhang der Blick über den Atlantik, wo sich die Karibik für eine längere Winterauszeit geradezu anbietet. Dort liegen die Temperaturen durchweg zwischen 20 und 30 Grad.Zudem muss auch ein vielwöchiger Aufenthalt auf einer der karibischen Trauminseln kein Vermögen kosten. Kleinere Hotels,  Studios und Appartement-Anlagen oder Privatunterkünfte schonen das Budget nachhaltig.

Zum Beispiel auf Guadeloupe oder Martinique. Die französischen Übersee-Departements gehören zur Europäischen Union, was sich nicht nur durch den Euro als Zahlungsmittel zeigt. EU-Bürger haben zudem unbegrenztes Aufenthaltsrecht. Kein Problem also, sollten Winterflüchtlinge länger bleiben wollen.

Von Guadeloupe aus braucht man mit der Fähre lediglich 90 Minuten, um nach Dominica zu gelangen. Die „grüne“ Insel bietet sich mit ihrer beeindruckenden Naturvielfalt für Langzeitaufenthalte geradezu an. Heiße Quellen, Bergwandern, und Tierbeobachtungen lassen keine Langeweile aufkommen, und Gäste logieren in privat geführten Appartements und Resort überaus preiswert. So kostet im Eco-Boutique Resort Calibishie Cove (www.calibishiecove.com) ein Appartement für zwei Personen pro Monat inkl. Servicegebühr 870 USD (ca. 667 €). Buchbar über den deutschen Veranstalter Tropical Reisen (info@tropical-reisen.de)

Individualisten unter den Winterflüchtlingen kommen auch in Tobago auf ihre Kosten. Dort bietet Kolibri-Reisen (www.kolibri-reisen.de) in einem kleinen Fischerdorf ein einfaches Appartementhaus für  Selbstversorger, das direkt am Strand liegt. Preis pro Woche und Person im DZ: 210 €.

Auch bei größeren Veranstaltern finden sich attraktive Angebote für längere Karibik-Aufenthalte während der Wintermonate. So präsentiert Meier’s Weltreisen (www.meiers-weltreisen.de) eine Reihe von Hotels, die Langzeitgästen Rabatte einräumen. Das Iberostar Hotel Playa Alameda in Kuba gewährt beispielsweise bei einem Mindestaufenthalt von 22 Nächten eine Ermäßigung von 15 %.

Bei FTI (www.fti.de) gibt es einen vergleichbaren Discount für Gäste ab 60 Jahren. Wer dieser Altersgruppe angehört und 21 Tage im Half Moon Blue Hotel auf Tabogo bucht, zahlt mit Flug ab Frankfurt 2.196 € pro Person im Doppelzimmer, was einem Rabatt auf den Hotelpreis in Höhe von 10 % entspricht.

Weitere Informationen zur Karibik:

www.karibik-info.de
www.karibik-info.ch
www.karibik-info.at

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