„Reisegepäck-Versicherung unnötig – Hausratversicherung zahlt doch!“ – Urlauber, die sich auf diese Schlagworte verlassen, stehen im Schadenfall häufig im Regen. Nur wer weiß, auf welche – eben zum großen Teil nicht von der Hausratversicherung getragenen – Risiken ein Reisegepäck-Schutz genau zugeschnitten ist, kann die richtige Entscheidung treffen. Die folgende Übersicht gibt dabei eine Hilfestellung.

Der Reisegepäck-Schutz bietet speziellen Schutz gegen typische Reiserisiken. Während Ihre Hausratversicherung zum Beispiel nur bei Verlust des Reisegepäcks durch Raub oder Einbruchdiebstahl Ersatz leistet, ist über den Reisegepäck-Schutz auch der einfache Diebstahl abgedeckt. Das „einfache“ Entwenden der Handtasche im Vorbeigehen auf belebten Touristenplätzen oder der Diebstahl aus dem Hotelzimmer mit dem Zweitschlüssel ist für Ihre Reiseversicherung somit ein Schadenfall – für Ihre Hausratversicherung dagegen nicht. Und während die Hausratversicherung bei Diebstahl von Gepäck aus dem Auto keinen Ersatz leistet, ist dieses Risiko mit dem Reisegepäck-Schutz versichert. Nachts sollte allerdings kein Gepäck im Fahrzeug zurückgelassen werden.

Hinzu kommt, dass manche Hausratversicherungen nur einen europaweiten Schutz bieten. Das gilt besonders für ältere Verträge und solche aus DDR-Zeiten, die nicht umgestellt wurden. Damit wären nicht einmal Reisen auf die Kanarischen Inseln versichert.

Darüber hinaus werden über den Reisegepäck-Schutz Schäden durch das Abhandenkommen oder die Beschädigung des Gepäcks während des Transports entsprechend der Versicherungssumme mit dem vollen Zeitwert erstattet. Achtung: Die Haftung der Transportunternehmen für diese Fälle ist meist sehr beschränkt. So zahlen etwa Fluggesellschaften für einen verloren gegangenen Koffer nur bis zu ca. 1.100.- Euro – auch wenn der Inhalt sehr viel mehr wert war. Gegenüber ausländischen Airlines ist es zudem oftmals schwierig, seine Ansprüche geltend zu machen.

Tipp: Beim Abschluss eines Reisegepäck-Schutzes sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie eine dem Wert Ihres Gepäcks entsprechende Versicherungssumme vereinbaren. Das gilt insbesondere, wenn Wertgegenstände wie Kameras oder Schmuck mit auf Reisen genommen werden. Denn dabei gilt: 50 Prozent der abgeschlossenen Versicherungssumme stehen für Schadenfälle an Wertgegenständen zur Verfügung. Um also zum Beispiel den vollen Zeitwert einer Videokamera im Wert von 1.500 Euro erstattet zu bekommen, müssen Sie den Reisegepäck-Schutz über 3.000 Euro abschließen.

www.urlaubsreiseschutz.de

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